Voraus nach Ivan Balabanov
Problemstellung |
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Version 1: Voraus zur Beute / Futterschüssel Version 2: Voraus um eine Stange und Bestätigung beim Hundeführer Nachteil: Zulauf in Richtung „Stange“ oft langsam und Rücklauf zum Hundeführer (Bestätigung) schneller. Anziehungspunkt ist nicht am Ende des Platzes. Gefahr des vorzeitigen Abwendens und Rücklauf zum HF. |
Lösungsvorschlag |
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Benötigtes Material: Kegel, zwei identische Motivationsobjekte (MO)
Der Hund wird immer entlang der Arbeitslinie geschickt. Die Arbeitslinie ist die Gerade auf der alle vorigen Übungen wie Sitz, Platz und Steh stattfinden. Das „Voraus“ Kommando ist für den Hund kein Kommando sondern Auflösung der vorherigen Arbeit, z.B. Freifolge. Zu Anfang wird der Hund aus kurzer Distanz auf Höhe der „Endlinie“ zum Triebziel geschickt und freigegeben. Es folgt ein Spiel mit dem Hund als Bestätigung. Diese Distanz wird jetzt im Laufe des Trainings immer weiter in Richtung „Anfangslinie“ verlängert. Bricht der Hund selbstständig die Arbeit ab und versucht sich beim Triebziel selbst zu bestätigen, wird er mit „Nein“ abgerufen, Gegenstand wieder platziert und er erhält keine Bestätigung durch das Spiel mit dem Hundeführer. Ist dieses „Schicken“ beim Hund gefestigt und kann immer wieder aus allen möglichen Situationen abgerufen werden, kann das Platz Kommando eingeführt werden. Vorraussetzung ist, dass der Hund das Kommando bereits kennt und in der Nähe des HF sicher und schnell ausführt. Das Platz Kommando wird jetzt, entgegen dem Schicken von der Anfangslinie aus trainiert in der Nähe des Hundeführers. Der Hund erhält die Freigabe durch das Voraus Kommando und nach wenigen Metern bereits das Platz Kommando. Hat sich der Hund schnell und sicher abgelegt, wird er abermals mit „Voraus“ freigegeben und darf zu seinem Triebziel durchlaufen. Danach folgt ein ausgiebiges Spiel mit dem Hundeführer. Die Distanz zum Triebziel wird jetzt immer weiter verringert, aber niemals wird das Kommando „Platz“ nach der Endlinie gegeben. Der Bereich nach der Endlinie soll für den Hund das Ende des Trainingsbereiches darstellen und für ihn eine Art „Freizeitzone“ sein, in der er sich seine Bestätigung abholt. Das Platz Kommando wird nicht bei jedem „Schicken“ gegeben. Der HF muß nun seinen Hund lesen und die Geschwindigkeit und Verhalten beobachten, je nachdem variiert er das „Schicken“ und das „Platz“. Ebenfalls kann auch nach dem „Platz“ eine Bestätigung mit dem MO am Körper erfolgen. Beide Bestätigungsarten sollen für den Hund gleichwertig sein. Hat der Hund diese Art des „Voraus“ verinnerlicht, ist in der Prüfung auch der Kegel als Ziel nicht nötig. Der Hund sollte gelernt haben, er muß nur entlang der Arbeitslinie so schnell wie möglich aus dem Trainingsbereich laufen und wird dort seine Bestätigung erhalten. Da das Platz – Kommando immer vor der Endline erfolgt, gibt es auch keine Verknüpfung zwischen Platz und Objekt. Der Hund wird nicht sein Objekt suchen. |
Triebziel (Beute / Futter) wird offen und für den Hund jederzeit sichtbar am Vorauspunkt aufgestellt. Zum Beispiel mit Hilfe eines Verkehrskegels, Galgens usw..
