Beginnerklasse
Was ist Obedience? |
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Obedience wird in vier Klassen durchgeführt, in denen jeweils 10 bis 11 Prüfungsaufgaben zu bewältigen sind. Die höchste Klasse, die Klasse 3, wird beinahe ohne Kommandos und Sichtzeichen vorgeführt. Hier müssen sich die Hunde voll auf ihren Führer konzentrieren. Aktuelle Anforderungen gemäß der neuen Prüfungsordnung 2007: |
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1. Verhalten gegenüber anderen Hunden (Koeffizient: 4) |
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Die Teilnehmer stellen sich im Abstand von 3 m in einer Reihe auf. Einzeln gehen die Teilnehmer in einem Abstand von max. 1 Meter um die Gruppe herum. Das Verhalten der Hunde soll freundlich und neutral sein. |
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2. Stehen und Betasten (Koeffizient: 3) |
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3. Gebiss zeigen (Koeffizient: 1) |
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Der Hundeführer zeigt auf Anweisung dem Leistungsrichter das Gebiss seines Hundes indem er die Lefzen anhebt. |
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4. Ablegen in der Gruppe (Koeffizient: 3) |
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5. Leinenführigkeit (Koeffizient: 4) |
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Der Hund muß angeleint auf der linken Seite des Hundeführers aufmerksam und in gutem Tempo dem HF folgen. Die Leine muß dabei locker sein. Richtungsänderung und Halten werden vom Ringsteward angesagt. |
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6. Freifolge (Koeffizient: 4) |
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Wie Nr. 5 nur ohne Leine. |
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7. Sitz aus der Bewegung (Koeffizient: 3) |
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Aus der Grundstellung geht der Hundeführer ca. 10 – 15 Schritt geradeaus. Dann gibt er aus der Bewegung das Kommando zum Sitzen. Der Hund soll sich schnell setzen und bis zum Abholen durch den HF ruhig sitzen bleiben. |
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8. Kommen auf Kommando (Koeffizient: 4) |
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9. Zurücksenden zum Platz (Koeffizient: 3) |
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Der Hund wird auf Anweisung aus der Grundstellung zurück in´s Quadrat geschickt. Der soll sich möglichst schnell zum Quadrat bewegen und sich dort ablegen, wenn möglich in Blickrichtung zum Hundeführer. |
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10. Apport auf ebener Erde (Koeffizient: 2) |
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Die Teilnehmer stellen sich im Abstand von 3 m in einer Reihe auf. Einzeln gehen die Teilnehmer in einem Abstand von max. 1 Meter um die Gruppe herum. Das Verhalten der Hunde soll freundlich und neutral sein. |
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11. Umgang Mensch – Hund |
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Dies Übung ist eine Bewertung über den gesamten Prüfungsablauf. Es wird der Umgang des Hundeführers mit seinem Hund bewertet. Der Hund soll das gesamte Programm freudig erarbeiten. |
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Die Hundesportart Obedience stammt ursprünglich aus England und könnte auch als "Hohe Schule der Unterordnung" bezeichnet werden. Ähnliche Übungen sind zwar bereits aus der Begleit- und Schutzhundeprüfung bekannt, doch in Obedience werden sie mit mehr Präzision gezeigt. Erstmals vorgestellt auf der Crufts Dog Show 1951, hat Obedience auch hierzulande viele Anhänger gewonnen. Mensch und Hund bilden bei diesem Hundesport der ruhigeren Art ein Team, das den Gehorsam bühnenreif präsentieren soll. Ein guter Kontakt zwischen Hund und Hundeführer und ein bereitwilliges Gehorchen des Hundes, auch wenn er sich in einem Abstand vom Hundeführer befindet, ist absolut wichtig. Eine Herausforderung für jeden Hundeführer also.
Der Hundeführer geht mit seinem Hund nach vorn und läßt ihn auf Anweisung stehen. Der Hund muß sich nun vom Ringsteward anfassen und streicheln lassen.
Die Hundeführer nehmen in einer Reihe im Abstand von 3 m Aufstellung. Auf Anweisung des Ringstewards werden die Hunde in die Ablage gebracht. Die Hundeführer stellen sich ca. 20 m vor dem Hund auf. Die Hunde müssen 2 Minuten ruhig ablegen.
Der Hundeführer legt seinen Hund in einer 3 x 3 m großen Box ab. Der HF entfernt ca. 15 in Vorwärtsrichtung vom Hund. Auf Kommando wird der Hund abgerufen. Der Hund kann vorsitzen oder direkt in die Fußposition gehen.
