Teil C: Schutzdienst
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Die Prüfungen im Schutzdienst sind, wie die Prüfungsteile A (Fährte) + B (Unterordnung) in drei Stufen gegliedert. Doch bevor ein Hund eine dieser Prüfungen absolvieren darf muß er seine Wesensicherheit in einer Begleithundeprüfung unter Beweis stellen. Hier wird der Gehorsam und Verträglichkeit des Hundes in einem Unterordnungs- und einem Verkehrsteil geprüft. Er darf gegenüber fremden Personen, Radfahrers usw. keinerlei Aggresivität zeigen. Die eigentliche Prüfung besteht dann aus mehreren Teilübungen. Es sind eingespielte Lagen / Situationen die der Hund mit seinem Hundeführer zu meistern hat: |
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1. Revieren nach dem Helfer |
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2. Stellen und Verbellen |
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Im letzten Versteck befindet sich der Helfer. Der Hund muß nun den Helfer aktiv stellen und verbellen. Er darf dabei den Helfer weder anspringen noch zufassen. Auf Anweisung des Richters ruft der Hundeführer seinen Hund in die Grundstellung ab. |
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3. Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers |
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Der Helfer tritt nun aus dem Versteck. Der Hund wird abgelegt und der Hundeführer entfernt sich von seinem Hund. Nun unternimmt der Helfer einen Fluchtversuch. Der Hund muß ohne zu zögern den Fluchtversuch selbstständig durch energisches und kräftiges Zufassen wirksam vereiteln. Er darf dabei nur am Schutzarm zufassen. Nach dem Einstellen der Flucht durch den Helfer muß der Hund sofort ablassen. |
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4. Abwehr eines Angriffs aus der Bewachungsphase |
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Nach einer Bewachungsphase unternimmt der Helfer einen Angriff auf den Hund. Der Hund muß sich durch energisches Zufassen des Schutzarmes verteidigen, dabei erhält er zwei Stockschläge auf die Schulter durch den Helfer. Nach dem Einstellen des Helfers muß der Hund sofort ablassen. |
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5. Rückentransport und Überfall aus dem Rückentransport |
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Der Helfer wird nun vom Hundeführer abgeführt und der Hund überwacht in dieser Phase den Transport. Der Hund geht dabei frei bei Fuß neben dem Hundeführer. Plötzlich dreht sich der Helfer um und übernimmt einen Angriff auf den Hund. Dieser muß sich sofort durch das Zufassen in den Schutzarm verteidigen. Nach der Einstellung des Helfers muß der Hund sofort ablassen. |
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6. Angriff auf den Hund aus der Bewegung |
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Der Hundeführer geht zu einem markierten Punkt auf der Mittellinie. Der Helfer tritt nun aus dem Versteck und läuft auf den Hund zu. Dabei geht er mit wilden Vertreibungslauten und schwingendem Softstock auf den Hundeführer und seinen Hund los. Sobald er sich bis auf 60 Schritt genähert hat, gibt der Hundeführer seinen Hund frei. Der Hund muß den Angriff durch energisches zufassen in den Schutzarm abwehren. |
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7. Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase |
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Weiterführende Informationen |
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Weitere Bilder von der Schutzhunde-Ausbildung finden Sie auch in unserer Bildergalerie. Gäste und interessierte Besucher sind uns während den Trainingsstunden immer willkommen. |
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"Schutzdienst" ist ein Teil der Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde. Hier werden nicht, wie in der Öffentlichkeit oft unwissenderweise vermutet, die Hund auf Menschen gehetzt. Der Schutzdiensthelfer (der Mann in Schutzhose, – Jacke und mit Schutzarm) ist neben dem Hund die wichtigste Person in dieser Hundesport – Disziplin. Er ist für den Hund zu Beginn Spielpartner und Ausbilder zugleich. Der Helfer muß in der Lage sein auf die unterschiedlichen Hunde einzugehen und entsprechend zu handeln.
Der Hundeführer schreitet mit seinem Hund den Prüfungsplatz ab und gibt dem Hund das Hörzeichen “Voran” oder “Revier”. Der Hund sucht nun, während sein Hundeführer auf der Mittellinie weitergeht, nacheinander die einzelnen Verstecke ab. Nach jedem Versteck kehrt er zu seinem Hundführer zurück.
Nach einer erneuten Bewachungsphase unternimmt der Helfer erneut einen Angriff auf den Hund. Dieser muß in gewohnter Manier sofort energisch zufassen und den Angriff abwehren. Nach dem Ablassen des Hundes erfolgt ein Seitentransport des Helfers zum Richter, wo der Softstock an den Hundeführer übergeben wird und die Prüfung beendet ist.
